Düsseldorf – Altstadt – Burg/Schloss – Schlossturm/Schifffahrtsmuseum – Rathaus
Das Herz Düsseldorfs ist die Altstadt. Als „Dusseldorp“ wurde die Stadt Mitte des 11. Jahrhunderts erwähnt. Die Stadtrechte erhielt Düsseldorf am 14. Aug. 1288 nach der Schlacht von Worringen durch den Grafen Adolf V. von Berg, als Andenken an dessen Sieg über den Erzbischof Siegfried von Westerburg.
Nur wenige Häuser, zwei Straßen und die St. Lambertuskirche prägten das damalige ca. 3,8 Hektar große Stadtbild. Umgeben war die Stadt mit einer ca. 800 m langen Mauer.
Nachdem Wilhelm II. Graf von Berg am 24. Mai 1380 den Herzogtitel von König Wenzel verliehen bekam, nannte er sich Wilhelm I. Herzog von Berg. Unter seiner Regentschaft wuchs Düsseldorf zwischen 1384 und 1394 erheblich. Gleichzeitig mit der Stadterweiterung wurde mit dem Bau einer Burg als Residenz für die Grafen von Berg an der Düsselmündung begonnen. 1492 brannte die Burg das erste, 1510 das zweite Mal fast vollständig nieder.
Als Düsseldorf 1521 Hauptstadt der vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg wurde, wurde die Burg zu einem Schloss im Baustil der Renaissance um- bzw. wiederaufgebaut. Baumeister war Alessandro Pasqualini.